Abluft-Reinigungssystem
Zum Abbau von Schadstoffen und Gerüchen
- 1. Funktions-Schema
- Die schadstoffbelastete Luft gelangt in den Reaktionskanal, in dem kurzwelliges Licht auf UV-Basis eine chemische Reaktion einleitet. Geruchs- und Schadstoffmoleküle werden aufgebrochen. Gleichzeitig werden Sauerstoffradikale und Ozon als Oxidationsmittel erzeugt. Die Oxidations- bzw. Verbrennungsvorgänge bewirken bei vorliegenden organischen Verbindungen, welche nur die Elemente C, O und H enthalten, eine umweltverträgliche Entsorgung H²O und CO². In der nachgeschalteten Katalysatoreinheit werden schwer oxidierbare organische Verbindungen und überschüssiges Ozon abgebaut. Die gereinigte und geruchsfreie Luft kann an die Umwelt abgegeben werden.
- 2. In der Praxis bewährt
- In recht kurzer Zeit wurden allein in Deutschland an 17 Standorten die "Phoenix-Abluft-Reinigungssysteme" in unterschiedlichen Dimensionen installiert. In den meisten Fällen war bei dieser Entscheidung der mobile Einsatz unserer Pilotanlage mit den verblüffenden Ergebnissen einer nahezu 100%-igen Abluft-Reinigung ausschlaggebend.
- Installations- und wartungsfreundlich:
- Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem rechteckigen
oder quadratischen Reaktionskanal, welcher die beiden Stufen
Photo-Oxidation und Katalysator enthält. Die Länge
dieses Reaktionskanals wird von den spezifischen Schadstoffbelastungen
und anderen Faktoren bestimmt. Die einzelnen Einheiten sind
speziell auf Einschubschienen installiert, was die Wartungsarbeiten
wesentlich erleichtert.
Bei Bedarf werden Staub- bzw. Aerosolbelastungen durch den zusätzlichen Einbau von Vorfiltern abgebaut.
Der Katalysator erreicht eine Standzeit von mehreren Monaten und ist in den meisten Fällen reaktivierbar.
- Anwendungsbeispiele:
Fleisch-
und Fischverarbeitung
Zerlegebetriebe
Schlachthäuser
Großküchen
Gewürzproduktion
Maschinenbau
Metallverarbeitung
Gummiverarbeitung
Kompost-
und Müllverwertung
Veredelungsbetriebe
Chemische
Industrie
Lackherstellung
und -verarbeitung
Holzverarbeitung
Oberflächenbehandlung
Kunststoffherstellung
und -verarbeitung
- 3. Mobile Pilotanlage für Testzwecke
- Die Emissionsproblematik ist in jedem Einsatzfeld
individuell verschieden. Die auf den speziellen Fall nötige und
optimale Lösung kann daher nur am Ort des Geschehens
selbst festgestellt werden. Um dem zu genügen, haben
wir eine mobile Pilotanlage entwickelt, die europaweit im
Einsatz ist um den realen Schadstoffabbau zu ermitteln und
eine Demonstration der Ergebnisse in einer längeren
Testphase zu zeigen.
Die Pilotanlage hat eine Kapazität zur Abnahme einer Teilluftmenge von bis zu 5.000m² pro Stunde aus der jeweiligen Emissionsquelle.
